Archiv der Kategorie Wildlife

Giftschlangen in Victoria - Die Tigerotter

Giftschlangen in Victoria - Die Tigerotter
 
Tiger OtterDie beiden (Gewöhnliche Tigerotter / Schwarze Tigerotter) Arten erreichen Körperlängen von über einen Meter, wobei die Gewöhnliche Tigerotter mit einer Gesamtlänge von maximal etwa 1,20 Metern nicht ganz so lang wird wie die Schwarze Tigerotter mit Körperlängen bis etwa 1,50 Meter. Die Grundfärbung der Gewöhnlichen Tigerotter ist sehr variabel und reicht von einem hellgrau bis olivgrün, braun oder braunrot mit mehr oder weniger ausgeprägten Querbalken; in sehr seltenen Fällen kommen auch schwaTiger Otterrze Tiere vor. Die Schwarze Tigerotter ist dagegen immer lackschwarz gefärbt. Die Bauchseite ist bei beiden Arten heller als die Rückenseite gefärbt.
 
Verhalten:
Die Schlange verschwindet bei Gefahr schnell in ihrem Versteck. Sie ist nicht aggressiv, geht aber auf einen Störenfried los, wenn sie nicht mehr fliehen kann. Wenn die Schlange erregt ist, flacht sie den Hals und Körper in ähnlicherweise wie die Hutschlangen ab. In dieser Situation zischt sie sehr laut und wartet auf einen günstigen Augenblick um zubeißen zu können.
!! Notechis scutatus und die nahe verwandte Notechis ater  besitzen das stärkste Gift aller Landschlangen.!!
 
Tiger OtterGift:
Wie bei praktisch allen australischen Giftschlangen handelt es bei dem Gift dieser Schlange in der Hauptsache um ein Nervengift (Neurotoxin). Aber es sind auch geringere Anteile von das Blut schädigenden und das Gewebe zerstörenden Anteilen vorhanden.
Die ersten Symptome können bereits nach 5 bis 20 Minuten mit lebensbedrohlichen Erscheinungen auftreten. So kann zum Koma sowie zum Atemversagen und einem Kreislaufschock kommen. Mit Lähmungserscheinungen in der Umgebung der Bissstelle oder mit Störungen der Augenbewegungen, soTiger Otter z.B. beim Heben der Augenlider ist ebenfalls zu rechnen. Auch eine rasch einsetzende Schwellung im Bereich der Bissstelle ist ein deutlicher Hinweis auf das Einsetzen einer Vergiftung. Dieses erste Anzeichen kann aber bei dieser Schlange nur wenig ausgeprägt sein oder sogar ganz fehlen. Insgesamt lässt sich feststellen, dass nur ca. 50% eine stärkere Symtomatik nach einem Biss. Das ist darauf zurückzuführen, dass bei der Hälfte der Bisse nur wenig oder sogar gar kein Gift injiziert wurde.


Fortpflanzung:
Notechis scutatus ist ovovivipar. Sie bekommt im Februar oder März im Durchschnitt 30- 40 lebende Junge, die bei der Geburt  zwischen 15 und 22 cm lang sind.

Wildlife 04 - Der Kookaburra

Wildlife 04

Der Kookaburra

Der Kookaburra - Der größte australische Eisvogel ist im Osten des Landes einschließlich Tasmanien weit verbreitet und häufig anzutreffen. Oft hört man ihn nur und erkennt ihn sofort an seinem charakteristischen “Lachen”, weshalb man ihn zu Deutsch auch den “Lachenden Hans” nennt. Er ernährt sich von Eidechsen und sogar kleinen Schlangen und zieht seine Jungen in Baumhöhlen groß.

Hier sind ein paar Fotos aus dem Nationalpark, die Grampians, im Bundesstaat Victoria in Australien.

Ein Tonbeispiel: Kookaburra

Kookaburra Kookaburra Kookaburra
Kookaburra Kookaburra Kookaburra

Alle Bilder © 2009 Copyright Peter Hofmann

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Wildlife 03 - Der Koala

Wildlife 03

Der Koala

Der Koala ist ein klassischer Vertreter der Beuteltiere des fünften Kontinents. Koala ist ein Begriff, er aus der Sprache der Aborigines kommt und soviel bedeutet, wie, “Der, der niemals trinkt”.

Die einzige Nahrungsquelle der Koalas sind die Blätter des Eukalyptus. DIese Blätter enthalten sowohl alle Nährstoffe, die der kleine Beutler braucht und auch das Wasser, welches er wie andere Tiere zum “Trinken” braucht.

Ein anderer Begriff für den Koala ist in der Übersetzung aus der Sprache der Aborigines ein Ausdruck, der “Hintern im Baum” bedeutet. Tatsächlich sieht man meistens zuerst den Hintern des Beutelbären, wenn man ihn in einem Eukalyptus Baum erblickt.

KoalaFaul im Baum KoalaMutter mit Jungtier (ca. 6 Monate alt) KoalaMutter mit Jungtier (ca. 6 Monate alt)
Koala2 jähriges Jungtier klettert vom Baum. Koala2 jähriges Jungtier am Boden KoalaFaul im Baum

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Wildlife 02 - Der Ameisenigel, Echidna

Wildlife 02

Der Ameisenigel, Echidna

Der Ameisenigel, Echidna ist ein Relikt aus der Urzeit. Neben dem Schnabeltier, dem Platypus ist der Echidna das einzige noch existierende Säugetier, welches Eier legt. Der Echidna legt Eier, die in einer Bauchfalte ausgebrütet werden. Im Gegensatz zu anderen Säugetieren werden die Jungen nicht an Zitzen gesäugt, sondern die Milch tritt aus Drüsen in der Haut hervor, die die Jungen dann auflecken.

Der erwachsene Echidna ernährt sich von Ameisen, die er mit seinem rüsselähnlichen Maul aufnimmt. Mit seinen kräftigen Vorderpfoten gräbt er die Ameisen aus. Seine schaufelähnlichen Hinterpfoten dienen dazu, das Erdreich, welches er mit den Vorderpfoten freigemacht hat, nach hinten wegzuschieben. Seine natürliche Verteidigung gegen Raubtiere ist ei dichtes Stachelkleid.

AmeisenigelEchidna AmeisenigelEchidna AmeisenigelEchidna

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Wildlife 01 - Der Tasmanische Teufel

Wildlife 01

Der Tasmanische Teufel

Hier handelt es sich nicht um die Gestalt aus LOONEY TUNES, die sich wirbelnd durch die Geschichten bewegt, sondern vielmehr um den Tasmanischen Beutelteufel (Sarcophilus harrisi), dem größten noch existierenden fleischfressendem Beuteltier.

Seit kurzem ist der Tasmanische Teufel offiziell auf die Liste der aussterbenden Tiere gesetzt worden, da eine Form von Krebs, die das gesamte Gesicht des Tieres mit Tumoren überzieht innerhalb der letzten Jahre die Population in Tasmanien um 60% - 70% verringert hat.

Diese Form des Krebses wird durch Tröpfcheninfektion (Speichel und andere Körperflüssigkeiten) übertragen.

In Tasmanien existieren nur noch wenige Populationen, die frei von dieser Krankheit sind.

Die Australische Regierung versucht durch entsprechende Zuchtprogramme in verschiedenen Tierparks über das ganze Land verteilt den Beutelteufel vor dem Aussterben zu bewaren.

Die Fotos hier stammen aus dem Wildlife Park in Ballerat (Victoria) und zeigen ein Tier, welches aus einer Zucht des Healsville Sanctuary (Victoria) sich hier in Quarantäne befindet, bevor es in den abgeschlossenen Zuchtbereich überführt wird.

Ich bedanke mich hiermit bei dem Wildlife Park in Ballerat dafür, dass ich im geschlossenen Bereich des Parks (kein Publikumsverkehr) diese Fotos habe machen dürfen.

 

Tasmanischer Beutelteufel (Sarcophilus harrisi) Tasmanischer Beutelteufel (Sarcophilus harrisi) Tasmanischer Beutelteufel (Sarcophilus harrisi)

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