Archiv der Kategorie Aboriginal People

Ausstellung Aboriginal Art - Kunstzentrum Bosener Mühle - 01.07.2011

„Traumzeit“ nennen die australischen Ureinwohner die Zeit, in der Landschaft, Tiere und Menschen erschaffen wurden. Die Aborigines lebten in Stämmen und in Familien – Clans zusammen. Mit diesen Familien – Clans durchstreiften sie das Land. Da sie keine Schriftsprache kannten, überlieferten sie ihre Mythen, Geschichten und Fähigkeiten durch Erzählen, Gesänge, Tänze und auch durch Malereien. Jede Malerei erzählt eine eigene Geschichte entweder aus dem täglichen Leben oder der Traumzeit.

Die Kultur der Australischen Aborigines ist die wohl älteste nachverfolgbare Kultur auf unserem Planeten. Felszeichnungen und gefundene Artefakte lassen eine Zurückdatierung der Anwesenheit der Aborigines in Australien auf 40000 – 60000 Jahre zu.

Einen kleinen Einblick in die Kunst der australischen Abrorigines zeigt die Ausstellung „Aboriginal Art“ im Kunstzentrum Bosener Mühle ab dem 01. Juli 2011 im Rahmen des Kunstsommers 2011. Für sechs Wochen sind hier Werke von verschiedenen Künstlern aus ganz Australien zu bewundern.

Die hier ausgestellten Werke symbolisieren sowohl die traditionelle Malerei mit Dot Paint und den traditionellen Farben, wie auch eher modernere Stile, die meist durch ihre ausdrucksvolle Farbgestaltung brillieren.

Einige der hier ausgestellten Werke wurden schon in internationalen Galerien mit großem Erfolg ausgestellt. Besonders hervorzuheben sind hierbei zwei Werke des Künstlers Stan „Yarramunua“ Dryden, eines Künstlers, dessen Weke schon in Galerien in z.B. Paris und Zürich ausgestellt wurden.
This Land is our Land

Das dargestellte Bild ist ein Werk von Stan “Yarramunus” Dryden und hat den Tirel:

This Land Is Our Land

Die braune Farbe am unteren Teil symbolisiert die Erde, das Land, die gelbe Farbe am oberen Teil symbolisiert den Glanz der Sonne und den Himmel. Der Dunkle Teil dazwischen mit den hellen Punkten symbolisiert die Milchstraße (Milkyway - ein alter mystischer Ort der Aborigines, wo die Geister, die Schöpferwesen wohnen).
Die Kreise im Dot Paint Stil und die 3 davon ausgehenden geschwungenen Dot Paint Linien symbolisieren Wasserstellen (Kreise) und Wasserläufe (Linien).
Die Eidechsen, die Goannas sind als Totems für den Schutz des Landes und des Wassers zuständig.
Die Handabdrücke von Stan “Yarramunua” Dryden sollen zeigen, dass das das Land der Aborigines, sein Land, das Land seines Stammes ist und dass er bei den Menschen die Verantwortung sieht, die Geisterwesen zu unterstützen, dass das Land und alles, was sich darauf befindet, in Harmonie und gegenseitigem Respekt befindet.
Stan verwendet bei diesem Bild die traditionellen Farben Orche, Weiß, Gelb und Schwarz. Er bringt bei diesem Bild noch eine weitere Farbe, Blau ein um die Lebensadern, wie Wasser aber auch Familienbande darzustellen.

Ausstellung Aboriginal Art in Saarbrücken

Ausstellung Aboriginal Art (Australien)

 

Ausstellungsort:

Wongar Australian House
Frank Schröer
Altneugasse 19
D-66117 Saarbrücken
Tel.: +49 (0) 681 –5 89 72 15 http://www.wongar-sb.de

Anfahrt Wongar

Ausstellungseröffnung: Sonntag 07.11.2010

Vernissage: 14:30—18:00

Ausstellungszeitraum: 07.11.2010 -  31.01.2011

Öffnungszeiten: Geschäftszeiten Wongar Australian House

Informationen zu den Exponaten: Peter.Hofmann@net2go.info

 

Download: Beschreibung der Exponate

 

Ausstellung Aboriginal Art

 

Alle Exponate der Ausstellung stammen aus der Privatsammlung von Peter Hofmann.

 

Alle Bilder die in der Ausstellung gezeigt werden können käuflich erworben werden.

 

Ein großer Teil des Geldes geht an Projekte und Organisationen, deren Ziel es ist, zum Teil oder auch schon fast komplett verlorengegangen Kultur der Stämme und Gruppen “wiederzubeleben”. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Sprache und die Erhaltung der stammeseigenen Bräuche und Mythologie, in Form von Gemälden, Totems und kunstvollen Artefakten, gelegt.

 

Ein weiterer Teil des Geldes geht an Organisationen, wie Link Up, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Familien der Opfer, der sogenannten Stolen Generation wieder zusammenzuführen.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich, auch im Namen der Aboriginal Künstler, bei Frank Schröer, der mit seinem Restaurant diese Ausstellung ermöglicht.

 

 

Folgende Exponate werden ausgestellt.

 


Stan “Yarramunua” Dryden

This Land is our Land

Goanna and Turtle Dreaming


George Dean

Desert Tracks of the Wandjina Spirits

Meeting Plaxce at the Billabong

River Serpent Dreaming

Tribal Gathering at the Kimberleys

Dreamtime Meeting Place

Walkabout Camp

David “Gaagang” Dunn

Camp Site

Didge Player

Fire Spirits

Sacred Sites

Three Rivers

Three Rivers

Gerald McGregor

Earth Goanna Dreaming

Mountain Sun Dreaming

Aboriginal Art 02 - Stan “Yarramunua” Dryden

Aboriginal Art 02

Stan “Yarramunua” Dryden 2008 - Ausgestellt in der Aboriginal Art Gallery Melbourne Australia vom 20.12.2008 - 12.01.2009

Yarramunua bedeutet in der Sprache der Yorta Yorta “Weiser Mann”

Diese Bilder sind jetzt Teil meiner privaten Sammlung von Aboriginal Art und werden Mitte des Jahres in einer Ausstellung, die ich gerade am vorbereiten bin, mit anderen Werken zu sehen sein.

Stan “Yarramunua” Dryden This Land is Our Land

Maße: 98 cm x 99 cm

Material: Acryl auf Leinwand

Fertigstellung: 2008

Die braune Farbe am unteren Teil symbolisiert die Erde, das Land, die gelbe Farbe am oberen Teil symbolisiert den Glanz der Sonne und den Himmel. Der Dunkle Teil dazwischen mit den hellen Punkten symbolisiert die Milchstrasse (Milkyway - alter mystischer Ort der Aborigines, wo die Geister, die Schöpferwesen wohnen). Die Kreise im Dot Paint Stil und die 3 davon ausgehenden geschwungenen Dot Paint Linien symbolisieren Wasserstellen (Kreise) und Wasserläufe (Linien). Die Eidechsen, die Goannas sind als Totems für den Schutz des Landes und des Wassers zuständig. Die Handabdrücke von Stan “Yarramunua” Dryden sollen zeigen, dass das das Land der Borigines, sein Land, das Land seines Stammes ist und dass et bei den Menschen die Verantwortung sieht, die Geisterwesen zu unterstützen, dass das Land und alles, was sich darauf befindet, in Harmonie und gegenseitigem Respekt befindet.

 

Stan “Yarramunua” Dryden Turtle and Goanna Dreaming

Maße: 98 cm x 99 cm

Material: Acryl auf Leinwand

Fertigstellung: 2008

Die braunen Bereiche im Gemälde stellen das Land dar. Die Kreise und Linien in den drei oberen Bereichen stellen Wasserläufe (Linien) und Wasserstellen (Kreise) dar. In den zwei unteren Bereichen stellen die großen Kreise Versammlungsplätze dar und die Linien und die kleinen Satelliten Kreise die einzelnen Familienclans, die sich an den Versammlungsplätzen treffen. Die Linien symbolisieren die Wegstrecken. Der Dunkle Teil dazwischen mit den hellen Punkten symbolisiert die Milchstrasse (Milkyway - alter mystischer Ort der Aborigines, wo die Geister, die Schöpferwesen wohnen). Die Eidechsen, die Goannas sind als Totems für den Schutz des Landes und des Wassers zuständig. Die Schildkröte ist in der Mythologie der Aborigines als Totem für Familie und Liebe zu sehen. Wasser, Land, Familie, Liebe, .. ist die Quelle für eine Harmonie auf allen dargestellten Ebenen.

Alle Bilder © 2009 Copyright Peter Hofmann

Die Malereien auf den Bildern unterliegen dem Urheberrecht gemäß dem Gesetz für Aboriginal Kunst aus dem Jahr 1994.

Die Fotos hier wurden mit ausdrücklicher Genehmigung des Museums gemacht.

Aus gegebenen Anlass, bitte die folgende Passage beachten:

Jegliche private und / oder kommerzielle Verwendung ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Rechteinhabers ist strikt untersagt.

Eine Verletzung der Urheberrechte wird strafrechtlich verfolgt

Aboriginal Art 01 - Tim Leura Tjapaltjarri (1929 - 1984)

Aboriginal Art 01

Tim Leura Tjapaltjarri (1929 - 1984) - National Museum Melbourne (Aboriginal Art)

Tim Leura Tjapaltjarri

Death Dreaming

Die Malerei stellt das Leben eines Menschen von der Geburt bis zum Tod und dem Übergang in die Welt der Traumzeit dar.

Die Kreise innerhalb der Sinuskurve stellt verschiedene Stadien des Lebens dar.

1. Kreis:

Geburt

2. Kreis:

Unten wird auf das Lernen der Gesetze und Regeln durch die Ältesten hingewiesen. Oben wird auf die Unterweisung in den alltäglichen Themen wie Jagd und Nahrungssammlung hingewiesen.

3. & 4. Kreis:

Das Leben findet statt. Über dem 4. Kreis ist der Einfluß der Zeichnung Yams Spirit Dreaming zu sehen.

5. Kreis:

Der Tod als Ende des Lebens

6. Kreis:

Eingehen in die Traumzeit. Verbindung zu den Ältesten, die vorher gegangen sind. Im Einklang mit der Milchstrasse (Milkyway), Verweis auf die Zeichnung Sun Moon Morningstar Dreaming.

 

Tim Leura Tjapaltjarri

Sun Moon Morning Star Dreaming

Eine Traumzeitgeschichte erzählt, dass die Sonne und der Mond einst ein Paar waren, aber immer wenn die Sonne aufging, ging der Mond unter und umgekehrt wenn der Mond aufging, ging die Sonne unter. Nur an einem Tag im Jahr im Oktober hatte der Schöpfergeist, der sich im Morgenstern widerspiegelt ein Einsehen und erlaubte es, unter seiner Aufsicht, dass sich Beide zur gleichen Zeit am Himmel befinden.

Zu dieser Zeit sind alle Geister, Schöpferwesen und die gegangenen Alten mit sich im Einklang in der Milchstrasse, dem alten mystischen Ort der Traumzeit der Aborigines.

Tim Leura Tjapaltjarri

Yams Spirit Dreaming

Die Yams Spirits stehen in dieser Zeichnung für die Fraulichkeit, die Fruchtbarkeit und die Vermehrung.

Alle Bilder © 2009 Copyright Peter Hofmann

Die Malereien auf den Bildern unterliegen dem Urheberrecht gemäß dem Gesetz für Aboriginal Kunst aus dem Jahr 1994.

Die Fotos hier wurden mit ausdrücklicher Genehmigung des Museums gemacht.

Aus gegebenen Anlass, bitte die folgende Passage beachten:

Jegliche private und / oder kommerzielle Verwendung ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Rechteinhabers ist strikt untersagt.

Eine Verletzung der Urheberrechte wird strafrechtlich verfolgt

Grampians Rock Art Site - Gulgurn Manja

Grampians Rock Art 03

Gulgrun Manja

Die Fotos zeigen eine Felsmalerei der Aborigines (Jadawadjali Aborigines) im Nationalpark “The Grampians” im Zentrum des Staates Victoria in Australien. Viel ist über diesen Stamm nicht bekannt, da die Kultur durch die einströmenden Europäer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgelöscht wurde, bevor detaillierte Aufzeichnungen gemacht wurden konnten. Diese Felsmalerei ist ein Beispiel für die wohl älteste Kultur der Erde. Ein exaktes Alter der Malerei konnte nicht bestimmt werden.

Gulgurn Manjia bedeutet in der Sprache der Jadawadjali soviel wie “Hände von jungen Menschen”. Dieser Platz ist ein heilger Platz, an dem die “Alten” den jungen Menschen die Brauchtümer und die Gesetze der Natur und des Zusammenlebens näherbrachten. Dazu gehörten auch Beschreibungen der Tiere, die als Nahrungsquelle dienen. Die Emu Spuren sind ein Beispiel dafür. Da die Aborigines keine Schriftsprache kannten wurden die Geschichten und Gesetze nur mündlich oder durch Malereien überliefert.

Gulgurn ManjaHandabdrücke junger Aborigines. Gulgurn ManjaEmu Spuren, als Symbol für Nahrung und Wohlergehen Gulgurn ManjaAboriginal Symbole füer Menschen und Lagerstätten an denen die jungen Menschen die Gesetze und Brauchtümer lernten.
Gulgurn ManjaEin Symbol, dessen Bedeutung bisher unbekannt ist Gulgurn ManjaEmu Spuren, als Symbol für Nahrung und Wohlergehen Gulgurn ManjaEmu Spuren, als Symbol für Nahrung und Wohlergehen

Alle Bilder © 2009 Copyright Peter Hofmann

Aus gegebenen Anlass, bitte die folgende Passage beachten:

Jegliche private und / oder kommerzielle Verwendung ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Rechteinhabers ist strikt untersagt.

Eine Verletzung der Urheberrechte wird strafrechtlich verfolgt

Grampians Rock Art Site - Ngamadjidj

Grampians Rock Art 02

Ngamadjidj

Die Fotos zeigen eine Felsmalerei der Aborigines (Jadawadjali Aborigines) im Nationalpark “The Grampians” im Zentrum des Staates Victoria in Australien. Viel ist über diesen Stamm nicht bekannt, da die Kultur durch die einströmenden Europäer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgelöscht wurde, bevor detaillierte Aufzeichnungen gemacht wurden konnten. Diese Felsmalerei ist ein Beispiel für die wohl älteste Kultur der Erde. Ein exaktes Alter der Malerei konnte nicht bestimmt werden,

Ngamadjidj bedeutet übersetzt “Weiße Menschen” oder auch “Weiße Geister”. Dieser Malerei ist deshalb ungewöhnlich, da die Aborigines vom Stamm der Jadawajali traditionell mit der roten Erdfarbe arbeiteten. Die Farbe Weiß ist daher für eine komplette Malerei ein Unikum.

Diese Malerei ist ein Teil der verloren gegangenen Kultur der Jadawadjali Aborigines und daher kann auch die Bedeutung der Weißen Farbe nicht eindeutig geklärt werden. Fakt ist allerdings, wenn man sich die Farbgebungen anderer Felsmalerein und die Bedeutung verschiedener Farben ansieht, dass Figuren, die in der Farbe Weiß dargestellt wurden, meistens Geisterwesen oder Beschützerwesen darstellen.

Ngamadjidj Felsmalerei Ngamadjidj Felsmalerei Ngamadjidj Felsmalerei

Alle Bilder © 2009 Copyright Peter Hofmann

Aus gegebenen Anlass, bitte die folgende Passage beachten:

Jegliche private und / oder kommerzielle Verwendung ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Rechteinhabers ist strikt untersagt.

Eine Verletzung der Urheberrechte wird strafrechtlich verfolgt

Grampians Rock Art Site - Bunjil’s Shelter

Grampians Rock Art 01

Bunjil’s Shelter

Die Fotos zeigen eine Felsmalerei der Aborigines (Jadawadjali Aborigines) im Nationalpark “The Grampians” im Zentrum des Staates Victoria in Australien. Viel ist über diesen Stamm nicht bekannt, da die Kultur durch die einströmenden Europäer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgelöscht wurde, bevor detaillierte Aufzeichnungen gemacht wurden konnten. Diese Felsmalerei ist ein Beispiel für die wohl älteste Kultur der Erde. Ein exaktes Alter der Malerei konnte nicht bestimmt werden, aber es wird angenommen (Radiocarbonmethode), dass die Malerei älter als 20.000 Jahre ist.

Bunjil ist der Name des Schöpferwesens der unter verschiedenen Namen in den Schöpfungsgeschichten der Aborigines in Süd Osten von Australien erschient. Bunjil ist der Schöpfer und der Bewahrer allen Lebens und aller Gesetze der Natur und der Menschen.

Er ist der Beschützer der Grampians und in dieser Form wurde er hier auf dieser Felsmalerei ca. 20 km östlich von Halls Gap verewigt.

Diese Malerei ist ein Teil der verloren gegangenen Kultur der Jadawadjali Aborigines.

Die Malerei zeigt den Schöpfergeist Bunjil mit seinen Dingos, der über das Land, die Menschen und alle Tiere und Pflanzen wacht

Bunjil und seine zwei Dingos Bunjil und seine zwei Dingos Bunjil und seine zwei Dingos

Alle Bilder © 2009 Copyright Peter Hofmann

Aus gegebenen Anlass, bitte die folgende Passage beachten:

Jegliche private und / oder kommerzielle Verwendung ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Rechteinhabers ist strikt untersagt.

Eine Verletzung der Urheberrechte wird strafrechtlich verfolgt

Didgeridoo Spieler

Didgeridoo Spieler

Stan “Yarramunua” Dryden (Yorta Yorta Stamm) spielt das Didgeridoo auf dem Queen Victoria Market in Melbourne.

  Dieser Browser unterstützt die Videoabspielfunktion nicht.

Video (c) 2005 Copyright Peter Hofmann

|