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- 31.5.2011: Ausstellung Aboriginal Art - Kunstzentrum Bosener Mühle - 01.07.2011
- 31.5.2011: Neuer Inhaber des australischen Restaurants Wongar in Saarbrücken
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Archive für Mai 2011
Ausstellung Aboriginal Art - Kunstzentrum Bosener Mühle - 01.07.2011
31.5.2011 von admin.
„Traumzeit“ nennen die australischen Ureinwohner die Zeit, in der Landschaft, Tiere und Menschen erschaffen wurden. Die Aborigines lebten in Stämmen und in Familien – Clans zusammen. Mit diesen Familien – Clans durchstreiften sie das Land. Da sie keine Schriftsprache kannten, überlieferten sie ihre Mythen, Geschichten und Fähigkeiten durch Erzählen, Gesänge, Tänze und auch durch Malereien. Jede Malerei erzählt eine eigene Geschichte entweder aus dem täglichen Leben oder der Traumzeit.
Die Kultur der Australischen Aborigines ist die wohl älteste nachverfolgbare Kultur auf unserem Planeten. Felszeichnungen und gefundene Artefakte lassen eine Zurückdatierung der Anwesenheit der Aborigines in Australien auf 40000 – 60000 Jahre zu.
Einen kleinen Einblick in die Kunst der australischen Abrorigines zeigt die Ausstellung „Aboriginal Art“ im Kunstzentrum Bosener Mühle ab dem 01. Juli 2011 im Rahmen des Kunstsommers 2011. Für sechs Wochen sind hier Werke von verschiedenen Künstlern aus ganz Australien zu bewundern.
Die hier ausgestellten Werke symbolisieren sowohl die traditionelle Malerei mit Dot Paint und den traditionellen Farben, wie auch eher modernere Stile, die meist durch ihre ausdrucksvolle Farbgestaltung brillieren.
Einige der hier ausgestellten Werke wurden schon in internationalen Galerien mit großem Erfolg ausgestellt. Besonders hervorzuheben sind hierbei zwei Werke des Künstlers Stan „Yarramunua“ Dryden, eines Künstlers, dessen Weke schon in Galerien in z.B. Paris und Zürich ausgestellt wurden.

Das dargestellte Bild ist ein Werk von Stan “Yarramunus” Dryden und hat den Tirel:
This Land Is Our Land
Die braune Farbe am unteren Teil symbolisiert die Erde, das Land, die gelbe Farbe am oberen Teil symbolisiert den Glanz der Sonne und den Himmel. Der Dunkle Teil dazwischen mit den hellen Punkten symbolisiert die Milchstraße (Milkyway - ein alter mystischer Ort der Aborigines, wo die Geister, die Schöpferwesen wohnen).
Die Kreise im Dot Paint Stil und die 3 davon ausgehenden geschwungenen Dot Paint Linien symbolisieren Wasserstellen (Kreise) und Wasserläufe (Linien).
Die Eidechsen, die Goannas sind als Totems für den Schutz des Landes und des Wassers zuständig.
Die Handabdrücke von Stan “Yarramunua” Dryden sollen zeigen, dass das das Land der Aborigines, sein Land, das Land seines Stammes ist und dass er bei den Menschen die Verantwortung sieht, die Geisterwesen zu unterstützen, dass das Land und alles, was sich darauf befindet, in Harmonie und gegenseitigem Respekt befindet.
Stan verwendet bei diesem Bild die traditionellen Farben Orche, Weiß, Gelb und Schwarz. Er bringt bei diesem Bild noch eine weitere Farbe, Blau ein um die Lebensadern, wie Wasser aber auch Familienbande darzustellen.
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Neuer Inhaber des australischen Restaurants Wongar in Saarbrücken
31.5.2011 von admin.
Das Wongar Australian House besteht seit 2000 und liegt in Laufweite des
Saarbrücker Schlosses. Das Gebäude selbst stammt aus dem 18.
Jahrhundert. In der näheren Umgebung gibt es eine Vielzahl von
Parkplätzen, keine 2-3 Minuten zu Fuss entfernt.
Seit dem Jahr 2000 führte Frank Schröer das australische Restaurant
Wongar in Saarbrücken und machte es zu einer Erfolgsgeschichte, in dem
er australisches Flair in die Landeshauptstadt brachte. Mit Känguru,
Strauss, Krokodil und anderen Fleisch Spezialitäten sowie Getränken aus
Down Under wurden hier die Gaumen verwöhnt. Anfang des Jahres entschloss
sich Frank Schröer das Restaurant aus persönlichen Gründen abzugeben.
Eine Nachfolge zu finden, die das Restaurant im australischen Stil
weiterbetreibt gestaltete sich schwierig und es schien, als dass das
einzige australische Restaurant im Umkreis von 150 Kilometern bald der
Vergangenheit angehören würde. Diese Sorge kann den Liebhabern der
australischen Küche und der australischen Gemütlichkeit genommen werden.
Ab dem ersten Juni hat das Wongar einen neuen Inhaber und Betreiber.
Peter Hofmann, ein Liebhaber des australischen Lebensstils und der
australischen Küche ist der neue Inhaber der Wongar Australian House.
Neben diesem Wechsel gibt es auch einen Wechsel im Service. Der Service
wird in der Zukunft durch die Lebenspartnerin Peter Hofmanns, Frau
Marina Christen erbracht. Marina Christen ist aus dem Servicefach und
arbeitet sich schon seit April in die neue Rolle ein. In der Küche wird
es keine Veränderung geben, da das derzeitige Küchenpersonal neue
Arbeitsverträge bekommt. Auch wird sich an der Ausrichtung des
Restaurants nicht viel ändern. Die Speise und Getränkekarte wird mit den
bisher angebotenen Spezialitäten erhalten bleiben. Änderungen im
Konzept werden über die Webseite des Restaurants www.wongar-sb.de
kommuniziert.
Der neue Betreiber, Peter Hofmann, hat seine Liebe zu Australien
Verwandten zu verdanken, die in Melbourne leben. Seit 1995 fliegt er
ein Mal im Jahr nach Australien um Familie und Freunde zu besuchen und
um neue und interessante Rezepte für den Privatbereich mitzubringen.
Eine weiter Leidenschaft von Peter Hofmann ist das Sammeln von
australischer Aboriginal Kunst. Seine Privatsammlung wurde schon
mehrfach im Saarland und Rheinland Pfalz ausgestellt. Die größten
Ausstellungen waren eine Ausstellung in den Räumlichkeiten der Sparkasse
Saarbrücken und der Galerie 48 von Werner Redzimski. Derzeit sind Teile
der Sammlung im Restaurant Wongar zu bewundern. Ab dem ersten Juli
werden die Werke im Rahmen des Kunstsommers 2011 im Kunstzentrum Bosener
Mühle am Bostalsee ausgestellt.
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