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Giftschlangen in Victoria - Die Tigerotter
Dieser Eintrag stammt von admin Am 14.2.2010 @ 20:02 In Wildlife | Keine Kommentare
Giftschlangen in Victoria - Die Tigerotter
Die beiden (Gewöhnliche Tigerotter / Schwarze Tigerotter) Arten erreichen Körperlängen von über einen Meter, wobei die Gewöhnliche Tigerotter mit einer Gesamtlänge von maximal etwa 1,20 Metern nicht ganz so lang wird wie die Schwarze Tigerotter mit Körperlängen bis etwa 1,50 Meter. Die Grundfärbung der Gewöhnlichen Tigerotter ist sehr variabel und reicht von einem hellgrau bis olivgrün, braun oder braunrot mit mehr oder weniger ausgeprägten Querbalken; in sehr seltenen Fällen kommen auch schwa
rze Tiere vor. Die Schwarze Tigerotter ist dagegen immer lackschwarz gefärbt. Die Bauchseite ist bei beiden Arten heller als die Rückenseite gefärbt.
Verhalten:
Die Schlange verschwindet bei Gefahr schnell in ihrem Versteck. Sie ist nicht aggressiv, geht aber auf einen Störenfried los, wenn sie nicht mehr fliehen kann. Wenn die Schlange erregt ist, flacht sie den Hals und Körper in ähnlicherweise wie die Hutschlangen ab. In dieser Situation zischt sie sehr laut und wartet auf einen günstigen Augenblick um zubeißen zu können.
!! Notechis scutatus und die nahe verwandte Notechis ater besitzen das stärkste Gift aller Landschlangen.!!
Gift:
Wie bei praktisch allen australischen Giftschlangen handelt es bei dem Gift dieser Schlange in der Hauptsache um ein Nervengift (Neurotoxin). Aber es sind auch geringere Anteile von das Blut schädigenden und das Gewebe zerstörenden Anteilen vorhanden.
Die ersten Symptome können bereits nach 5 bis 20 Minuten mit lebensbedrohlichen Erscheinungen auftreten. So kann zum Koma sowie zum Atemversagen und einem Kreislaufschock kommen. Mit Lähmungserscheinungen in der Umgebung der Bissstelle oder mit Störungen der Augenbewegungen, so
z.B. beim Heben der Augenlider ist ebenfalls zu rechnen. Auch eine rasch einsetzende Schwellung im Bereich der Bissstelle ist ein deutlicher Hinweis auf das Einsetzen einer Vergiftung. Dieses erste Anzeichen kann aber bei dieser Schlange nur wenig ausgeprägt sein oder sogar ganz fehlen. Insgesamt lässt sich feststellen, dass nur ca. 50% eine stärkere Symtomatik nach einem Biss. Das ist darauf zurückzuführen, dass bei der Hälfte der Bisse nur wenig oder sogar gar kein Gift injiziert wurde.
Fortpflanzung:
Notechis scutatus ist ovovivipar. Sie bekommt im Februar oder März im Durchschnitt 30- 40 lebende Junge, die bei der Geburt zwischen 15 und 22 cm lang sind.
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