Archive für 20.12.2008

eVisitor das neue Touristen Online Visum für Australien

eVisitor das neue Touristen Online Visum  für Australien

Das alte ETA (Electronic Travel Authority (ETA)) was noch Geld kostete und zum Teil einen langfristigen Prozess darstellte hat ausgedient.

Der Nachfolger ist eVisitor.

eVisitor ist eine Web-Anwendung, mit Hilfe derer ein Touristen Visum beantragt werden kann. Diese Anwendung ist im Gegensatz zur ETA kostenlos und in der Mehrzahl aller Fälle wird das Visum innerhalb von 24 Stunden gewährt.

Analog zur ETA wird der Antragsteller gegebenefalls aufgefordert noch zusätzliche Informationen an die Visa Ausstellungsbehörde zu überstellen.

Meine Erfahrung mit dem neuen eVisitor ist:

  1. Einfacher als ETA
  2. Schneller als ETA
  3. Kostenlos

Ich kann allen, die nach Australien als Tourist reisen wollen das neue eVisitor Programm empfehlen.

Link: eVisitor

Das Touristen Visum ist gültig für 1 Jahr mit unbegrenzter Wiedereinreise nach Australien und mit einer maximalen Aufenthaltsdauer, je Aufenthalt, von 3 Monaten.

Bei Fragen:

Peter.Hofmann[at]net2go.info

Meine weitere Australienseiten - Aussie Shop

Aussie Shop

In meinem Australia Shop biete ich Dinge aus Australien an.

Didgeridoos von befreundeten Aboriginal Artists, von Termiten ausgehöhlt und von Hand auf die angegebene Tonart gestimmt.

Aboriginal Art, Zeichnungen auf Leinwand mir Acryl von verschiedenen Aboriginal Künstlern

Aboriginal Artefakte, Woomeras (Speerschleuder), Boomerangs, … alles in Handarbeit durch australische Ureinwohner (Aborigines) gefertigt.

Bei dem Kauf eines dieser Dinge werden auch die Aborigines in Australien direkt unterstützt, da ein Teil der Einkünfte als Tantiemen an die Künstler zurückfließt.

Desweiteren habe ich auch verschiedene Souvenierartikel im Angebot.

Schaut einfach einmal vorbei und helft mir somit die Aborigines in Australien zu unterstützen.

Link zum Shop: Aussie Shop  

Die Traumzeit der Aborigines - Wie Eingana die Lebewesen schuf

Wie Eingana die Lebewesen schuf

Die Erzählung eines Ältesten:

Jene erste Zeit, die Urzeit, nennen wir Bieingana. Das Urwesen nennen wir Eingana.Wir nennen Eingana unsere Mutter. Eingana schuf alles: Wasser, Steine, Bäume, Menschen. Sie schuf alle Vögel. Fliegende Hunde, Känguruhs und Emus. Eingana war schwanger, mit allem Leben in jener Urzeit.

Eingana ist die Urschlange. Sie verschlang alle Menschen. iI ihrem Schoß nahm sie sie mit sich in das Wasser. Dann tauchte sie aus dem Wasser auf und war hochschwanger mit allem Leben in ihr. Sie tauchte in Gaieingung auf, in der großen Wasserstelle bei Bamboo Ceck. Eingana wälzte sich auf dem Boden.. Sie stöhnte und schrie, sie schrie laut vor Schmerz in ihren Wehen, weil sie all die Menschen, alle Lebewesen in sich trug. Ein alter Mann, Barraiya, war lange Zeit über Land gewandert. All die Zeit hatte er Einganas Schreie vernommen und ihr Stöhnen. Barraiya schlich sich in ihre Nähe; er erblickte Eingana. Er sah, wie sich die Riesenschlange stöhnend und schreiend herumwälzte. Barraiya legte seinen Speer in die Speerschleuder. Er beobachtete die Riesenschlange. Er sah die Stelle, in die er seinen Speer schleudern,. musste. Er schleuderte seinen Speer in ihren Unterleib. Alles Blut floss aus der Speerwunde, und alle Menschen kamen nach dem Blut zum Vorschein.

Kandagun, der Dingo, verjagte die Menschen. Er vertrieb sie und teilte sie in verschiedene Stämme mit verschiedenen Sprachen auf. Als Kandagun die Menschen verjagte, flogen. einige als Vögel davon, andere suchten als Känguruhs das Weite, wieder andere rannten als Emus auf und davon, oder sie verwandelten sich in Fliegende Hunde, Ameisenigel, Schlangen und andere Tiere - alles, um Kandagun zu entkommen.

Zu Anbeginn jedoch, bevor Barraiya seinen Speer in Eingana schleuderte, konnte kein Lebewesen auf normalem Wege geboren werden. Eingana mußte alles aus ihrem Mund speien. Menschen mussten alles ausspeien. Kinder konnten nicht wie heute geboren werden. Deshalb mußte Barraiya Eingana durchbohren.

Der alte Mann Barraiya war von Osten nach Westen gewandert. Nachdem er Eingana durchbohrt hatte, kehrte er zu seiner Stätte Barralyawim zurück. Dort malte er seine Gestalt auf einen Felsen. Dann verwandelte er sich in einen blaugeflügelten Königsfischer.

Eingana schuf den großen Boolmoon River, den Flying-Fox River und den Roper River. Sie schuf alle Flüsse. Nun haben wir Wasser. Deshalb sind wir am Leben. Eingana schuf Bolong, die Regenbogenschlange. Ganz am Anfang, als Eingana Menschen verschlang, spie sie sie als Vögel wieder aus, als Bonorong, den Kranich, als Janaran, den Storch, als Baruk, den Kormoran. Eingana spie Menschen aus, und sie verwandelten sich in Koopoo, das Känguruh, in Kandagun, den Dingo, in Galwan, den Waran, in Nabininbulgai, den Fliegenden Hund. All diese Vögel und Tiere, all diese Dinge nahm Eingana wieder in sich auf. Sie sprach.- «Es ist mein Wille, daß ihr mir alle gehorcht und meine Weisungen einhaltet.» Eingana nahm sie Alle wieder in sich auf. Eingana verschlang sie nochmals. Sie entließ sie in das Wasser als Schlange., als Bolong, die Regenbogenschlange.

Niemand kann Eingana sehen. Sie hält sich in der Wassermitte auf. Dort ist ihre Höhle. In der Regenzeit, wenn das Hochwasser ansteigt, erhebt sich Eingana inmitten des Hochwassers. Eingana läßt ihren Blick über das Land streifen. Sie setzt alle Vögel, Schlagen, Tiere und unsere Kinder frei; Eingana entlässt all diese Dinge aus ihrem Leib.

Eingana lässt sich auf dem Hochwasser entlang treiben. Sie erhebt sich und blickt über das Land. Sie setzt alle Art von Leben frei, das in ihr wohnt. Wenn das Hochwasser absinkt, kehrt Eingana in ihr Lager zurück. Sie taucht nicht mehr auf. Sie kehrt nicht zurück - sei es kalt oder warm. Erst in der kommenden Regenzeit kehrt sie zurück und setzt wieder alle Lebewesen frei: Schlange, Vögel, Dingos, Känguruhs, Menschen, alles.

Eingana hält das Ende einer Schnur aus einer Sehne, die Toon heißt. Das andere Ende dieser Schnur ist an der großen Sehne über der Ferse eines jeden Lebewesens befestigt. Eingana hält diese Schnur zu allen Zeiten, weshalb wir sie unsere Mutter nennen. Erst wenn wir sterben, lässt Eingana diese Schur los. Wenn ich sterbe, sterbe ich für alle Zeit. Mein Lebensgeist Malikngor folgt dem Weg Bolongs.

Malikgnor kehrt in mein Stammesland zurück, dorthin, wo ich geboren wurde. Jedermanns Lebensgeist tut dies.

Aussie Slang - Strine / Lektion 4: M - R

Aussie Slang - Strine / Lektion 4: M - R

 

M

Mad as a cut snake - verrückt
Manual - Handschaltung (in Zusammenhang mit Autos)
Mate - Kumpel oder sympatische Person
Meat Pie - Australisches Nationalgericht aus Hackfleisch Sauce in Blätterteig Pasteten. .

 

N

New Zealand - der 9. Staat von Australien (Das aber nie einem Neuseeländer sagen! Achtung Lebensgefahr;-) ).
No Worries - keine Sorge(n), kann aber auch alles zwischen “ja” und “erledige ich schon noch (jaja)” bedeuten
Nong - Depp, Idiot (Schimpfwort)

 

O

Ocker - unkultivierter Australischer Arbeiter
Old Battle-Axe - Ehefrau oder Schwiegermutter
On a good lurk - einer guten Sache nachgehen
On ya mate - bedeuted normalerweise “gut gemacht”, wird aber oft sarkastisch verwendet
Open slather - free-for-all, alles geht
Oz - Australien

Ozzie - Aussie - ein Australier (noch eine Bezeichnung ;-)  )

 

P

Pash - Kuss
Piker - jemand der etwas nicht machen möchte, besonders innerhalb einer Gruppe
Pissed - betrunken
Pissed off - verärgert
Plonk - jede alkoholhaltige Flüssigkeit, steht meisten für billigen Wein
Pollie, polly - Politiker
Pommie, Pom - Person aus Grossbritannien (normalerweise “whinging pom”).
Postie - Postbote
Pot - Glas Bier (0.4 l)
Prawn - Shrimp
Pub - ein Hotel, kurz für “public house”. bezeichnet normalerweise nur Bar oder den Ausschank-Bereich im Hotel.

 

R

Rack off - weggehen, sich aus dem Staub machen
Rag - Zeitung, machmal auch eine eine Frau die in verschiedenen Betten umherschläft
Ratbag - Waschbär
Ripper, rip snorter - toll, grossartig
Roo - kurz für Kangaroo

Die Traumzeit der Aborigines - Der Schöpfungsmythos der Aborigines

 

Schöpfungsmythos der Aborigines

 In der Mythologie der Aborigines, wird die Zeit der Schöpfung, in der die bekannte Landschaft Gestalt annahm und alles Leben seinen Ursprung nahm, als Traumzeit oder Dreamtime bezeichnet. Die Kultur der australischen Aborigines beruht ganz und gar auf der Erinnerung an den Ursprung des Lebens. Gemäß neuesten Erkenntnissen sind ihre Schöpfungsgeschichte und das daraus abgeleitete Weltbild rund einhundertfünfzigtausend Jahre alt.

Die Aborigines nennen die Kräfte und Mächte, die die Welt geschaffen haben, ihre «Creative Ancestors» - ihre Schöpferischen Ahnen. Sie sind der Überzeugung, dass unsere wunderbare Welt nur in Übereinstimmung mit der Kraft, der Weisheit und den Absichten dieser ersten Ahnen so perfekt geschaffen werden konnte. Während der Epoche, in der dies geschah- der Traumzeit -, bewegten sich die Ahnen über eine kahle, eintönige Fläche, ähnlich wie auch die Aborigines durch ihr riesiges Land wandern. Die Ahnen zogen hierhin und dorthin, sie jagten, schlugen ihr Lager auf, kämpften und liebten, und so schufen sie aus einem formlosen Land eine topographische Landschaft. Vor ihren Wanderungen legten sie sich schlafen und träumten die Abenteuer und Ereignisse des folgenden Tages. Auf diese Weise, indem sie ihre Träume in die Tat umsetzten, schufen die Ahnen Ameisen, Grashüpfer, Emus, Krähen, Papageien, Wallabys, Kängurus, Echsen, Schlangen, alle Nahrung sowie die Pflanzen. Sie schufen alle Elemente der Natur, die Sonne, den Mond und die Sterne, und sie schufen auch die Menschen, die Stämme und Clans. All dies wurde von den Ahnen gleichzeitig erschaffen, und jedes Ding konnte sich in ein anderes verwandeln. Eine Pflanze konnte zu einem Tier werden, ein Tier zu einer Landschaftsform, eine Landschaftsform zu einem Mann oder einer Frau. Ein Ahne konnte zugleich Mensch und Tier sein. Diese Umwandlungen gingen hin und her, je nachdem, wie es die Geschichten der Traumzeit verlangten. Alles wurde aus derselben Quelle geschaffen - den Träumen und den Taten der großen Ahnen -, und alle Stufen, Phasen und Zyklen waren in der Traumzeit gleichzeitig gegenwärtig. Während die Welt Form annahm und sich mit den Arten und vielfältigen Ausgestaltungen erfüllte, die sich aus den Umwandlungen der Ahnen ergaben, wurden die Ahnen müde und gingen in die Erde, in den Himmel, die Wolken und die Geschöpfe zurück, um gleich einer Kraft in allem nachzuhallen, was sie geschaffen hatten.

Impressionen - Sydney

Impressionen aus Sydney

Sydney Harbor Bridge

Sydney Harbor Bridge

Sydney Downtown

Sydney Downtown

Sydney Downtown

Sydney Oper

Sydney Oper und Harbor Bridge

Sydney Docklands

Fotos (c) 2005 Copyright Peter Hofmann

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